Einsatzart: Großbrand Einsatzort: Untere Talstraße, Merklingen

Alarmzeit: 19:21 Uhr (Führungsgruppe)

                   19:56 Uhr (Abt. Renningen)

Eingesetzte Fahrzeuge:

FFW Renningen: MTW-2, KdoW, DLA(K) 23-12

FFW Weil der Stadt: KdoW, ELW1, DLK23-12, LF16/12, HLF 20/16, GW-T, SW 2000

Abt. Merklingen: MTW, LF 20/20, LF 8/6

Abt. Münklingen: LF 10

Abt. Schafhausen: MLF

Abt. Hausen: LF 8/6

FFW Leonberg: KdoW-1, MTW-1, WLF-2, AB-Atemschutz

FFW Sindelfingen: MTW-1, GW-Mess

FFW Herrenberg: GW-Mess

FFW Gärtringen: KdoW

FFW Grafenau: MTW

FFW Magstadt: MTW

FFW Nufringen: ELW 1

FFW Rutesheim: MTW

Landkreis BB: ELW 2, KdoW

 

Einsatzbericht


Am Sonntagabend wurde zunächst die Führungsgruppe des Landkreises zur Unterstützung der örtlichen Einsatzleitung zu einem Großbrand nach Merklingen alarmiert. 

Der Einsatzverlauf machte die Nachforderung einer weiteren Drehleiter aus Renningen erforderlich, die vor Ort bei der Freilegung von Glutnestern im Dachstuhl des Gebäudes und bei der Brandbekämpfung unterstützte. 

 

Anbei der Bericht der Freiw. Feuerwehr Weil der Stadt vom 23.10.2022: 

Offener Dachstuhlbrand in Weil der Stadt-Merklingen
Die Feuerwehr Weil der Stadt wurde am Sonntagabend gegen 19.20 Uhr zu einem offenen Dachstuhlbrand in die Untere Talstraße im Stadtteil Merklingen alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnten offene Flammen aus dem Dachstuhl gesichtet werden.
Die Bewohner des Gebäudes hatten beim Eintreffen der Feuerwehr das Gebäude bereits verlassen. Insgesamt wurden bei dem Brandereignis fünf Personen verletzt, die mit Rettungswägen sowie einem Rettungshubschrauber in Krankenhäuser verbracht wurden. Die Feuerwehr konnte durch einen schnellen und gezielten Innenangriff eine Ausbreitung eingrenzen, sodass ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude sowie andere Geschosse des Brandgebäudes verhindert werden konnte. Im Einsatzverlauf wurde die Brandbekämpfung mit Hilfe von zwei Drehleiterfahrzeugen und mehreren Strahlrohren durchgeführt. Die Wasserversorgung wurde unter anderem durch die nahegelegene Würm sichergestellt. Luftmessungen der beiden Messtechnik-Fahrzeuge des Landkreises blieben unauffällig. Zur Sicherheit wurde in einer frühen Phase des Einsatzes vorsorglich zum geschlossen halten von Fenster und Türen über die Warn-App Nina aufgerufen. Die Meldung konnte zeitnah zurückgenommen werden. Aus der Luft erkundete die Drohne des Landkreises das Schadensausmaß.
Im Einsatz befand sich die Gesamtfeuerwehr Weil der Stadt sowie zur Unterstützung die Feuerwehr Renningen, die Führungsgruppe des Landkreises, diverse Sonderfahrzeuge aus Sindelfingen, Leonberg und Herrenberg sowie der Feuerwehr-Pressedienst. Zu Spitzenzeiten wurden über 100 Feuerwehrkräfte eingesetzt. Die Einsatzleitung hatte Feuerwehrkommandant Wolfgang Bäuerle. Der Rettungsdienst sowie der DRK-Ortsverein Weil der Stadt waren mit einem Großaufgebot vor Ort; darunter ein Rettungshubschrauber. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Das Haus ist aktuell nicht bewohnbar.
Bürgermeister Christian Walter machte sich umgehend vor Ort ein Bild und zeigte sich dankbar und beeindruckt vom professionellen Einsatz aller Rettungskräfte: "Mein großer Dank gilt den Einsatzkräften aller Blaulicht-Einheiten aus Weil der Stadt und dem gesamten Landkreis. Durch schnelles und hoch professionelles Eingreifen konnte schlimmeres Verhindert werden. Wieder einmal zeigt sich, dass wir uns zu jeder Zeit auf unsere Sicherheitsarchitektur verlassen können". Das Ordnungsamt der Stadt Weil der Stadt hat zwischenzeitlich die Unterbringung der Bewohner organisiert.

 

Einsatzbilder


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