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Still ist es geworden in der Renninger Jahn- bzw. Emil-Höschele-Straße und der Malmsheimer Wankelstraße. Wo noch im Januar und Februar an vielen Abenden der Woche Übungsdienste abgehalten wurden, ist nun Ruhe eingekehrt. Die beiden Feuerwehrhäuser wirken beinahe verwaist. Mit den Lockdown-Maßnahmen der Bundesregierung und der Landesregierungen kam auch der Übungsdienst der Feuerwehren zum Erliegen. So will man verhindern, dass eine Infektion die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren einschränkt. Bisher mit sehr gutem Erfolg.

Die Einsätze werden selbstverständlich in gewohnter Weise ohne Einschränkungen für die Hilfesuchenden abgearbeitet. Trotz der Corona-Krise ist die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Renningen nach wie vor rund um die Uhr vollumfänglich vorhanden. Es gelten lediglich erhöhte Hygienevorschriften für die Kameradinnen und Kameraden. So werden nach jedem Einsatz alle Geräte und Materialien desinfiziert. Die Fahrzeuge rücken nicht mehr vollbesetzt aus, stattdessen werden nun schneller weitere Fahrzeuge nachgefordert, falls vor Ort Einsatzkräfte fehlen. 

Mit den Lockerungsmaßnahmen der Wirtschaft und Gesellschaft finden seit Anfang Mai nun auch wieder in ganz kleinem Rahmen Übungsdienste bei der Feuerwehr statt. In Zweierteams werden vor allem Maschinistenübungen durchgeführt, um Fahrzeuge und Geräte zu prüfen, so dass Defekte schnell erkannt und behoben werden können. Auch hier gelten die Abstands- und Hygieneregeln in besonderem Maße. 

Wie lange die Maßnahmen aufrecht erhalten werden müssen und wann abends wieder mehr Leben in die Feuerwehrhäuser einzieht, ist jedoch offen.  

 

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