Nach einer intensiven und anstrengenden Woche ging am Samstagabend in Villach (Österreich) für die Jungs in Gelb - in Anlehnung an die gelben Poloshirts, mit dem die Renninger Wettkampfgruppe seit einigen Jahren auftritt - die 16. Feuerwehr-Olympiade zu Ende. Zum zweiten Mal nach 1993 hatte sich eine Wettkampfgruppe der Feuerwehr Renningen für die Feuerwehr-Weltmeisterschaften qualifiziert.

Nachdem die Trainingszeiten schon vielversprechend waren, ging es am Freitag den 14.07.2017 dann um 15.00 Uhr mit der Meldung am Berechnungsausschuss A endgültig zu Sache. Noch einmal die Kontrolle der Teilnehmer und der Ausrüstung, insbesondere die Kontrolle des Schuhwerks und dann betraten unsere Jungs zusammen mit sieben weiteren Teams den Wettkampfplatz.

Nach einer kurzen Meldung auf der zugewiesenen Wettkampfbahn gab der Schiedsrichter die Bahn frei um das Material vorzubereiten. 5 Minuten standen zur Verfügung, um die Geräte für den Löschangriff bereit zu machen, die Zeit wurde dabei digital mitgestoppt.

Nach Abfrage aller Wettkampfbahnen erfolgte der Löschangriff im Parallelstart. Unser Team konnte die Erfahrungen aus dem Training sehr gut umsetzen und unter den wachsamen Blicken des internationalen Schiedsrichterteams vor einer beeindruckenden Stimmung von den Zuschauerrängen den Löschangriff in 37,82 Sek. fehlerfrei zu Ende bringen.

Die erste Freude machte sich in der Mannschaft breit und setzte nochmals positive Energie für den anschließenden Hindernisstaffellauf frei. Der Staffellauf erfolgte gegen Teams aus Italien und der Slowakei. Vom Start weg zeigte man gleich, dass man keinen Meter verschenken wird und konnte bereits nach dem ersten Hindernis, dem Schwebebalken, eine dünne Führung erlaufen, welche mit den folgenden Wechseln immer größer wurde. Bereits beim nächsten Hindernis, der 1,40m hohen Wand hatte man einen ordentlichen Vorsprung auf die Konkurrenz erarbeitet und nach einem super Sprung durch das Rohr rannte man als erster über der Ziellinie, in einer hervorragenden Zeit von 57,23 Sek., was zugleich der persönlichen Bestleistungen entsprach.

Am Ende wurde mit 404,95 Punkte nicht nur eine super Leistung erreicht, sondern auch die heiß ersehnte Goldmedaille, für welche man seit Sommer 2014 trainiert hatte.

Vielen Dank an alle Kameradinnen und Kameraden, sowie allen Angehörigen und Fans, sowie Herrn Bürgermeister Faißt für die Unterstützung und den Rückhalt, egal ob von zu Hause aus oder auch direkt bei den Wettkämpfen vor Ort.
Ein großes Dankeschön für den beeindruckenden Empfang den ihr uns am Sonntag nach der Rückkehr aus Villach bereitet habt. Es war einfach überwältigend. Wir bedanken uns bei allen, die uns auf diesem Weg unterstützt und mit Rat und Tat begleitet haben, welche uns bei allen Herausforderungen beiseite Standen und diesen Erfolg ermöglicht haben. Wir freuen uns riesig, dass wir die Leistungen umsetzen konnten und nun eine weitere Goldmedaille einen Platz im Renninger Feuerwehrhaus findet.

 

Link: Bericht der Leonberger Kreiszeitung vom 17.7.2017 

 

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