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Der längste Straßentunnel Baden-Württembergs bildete am Sonntagmorgen die Kulisse für eine Katastrophenübung, die etwa 400 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, THW und Rettungsdiensten beschäftigte. Im Übungsszenario, das federführend vom Regierungspräsidium erarbeitet wurde, nahm man einen Brand eines Kleinlasters an, der zu einem Rückstau in der Weströhre führte. Infolgedessen kam es zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person sowie einem Pkw-Brand im Bereich des Unfalls. Wie im Ernstfall auch fuhren zunächst die Feuerwehren aus Leonberg und Gerlingen in den Tunnel ein. Nachdem das Ausmaß des Szenarios bekannt war, entschloss die Einsatzleitung schnell, die Alarmstufe zu erhören. Neben weiteren Feuerwehren aus den Landkreisen Böblingen und Ludwigsburg wurde auch die Feuerwehr Renningen zum Katastrophen-Szenario alarmiert. Je ein Löschfahrzeug aus beiden Abteilungen fuhr die "Einsatzstelle" an und unterstützte bei der Rettung des "Verletzten" sowie beim Absuchen nach Menschen in der mit dichtem Rauch beaufschlagten Tunnelröhre. Der Renninger ELW unterstützte den Leonberger Zugführer bei der Einsatzstellenkommunikation und -koordination. 

 

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